Strategie?

Zunächst einmal muss der Bestand erfasst und darauf basierend die zu erreichende Ausbauziele benannt werden. Eine subventionsgetriebene Errichtung von Energieerzeugern ohne vorherige substanzielle Bestandsaufnahme ist grundsätzlich abzulehnen.  Seit nunmehr 15 Jahren werden Windenergieanlagen und Freiflächenphotovoltaik auf kommunalen Flächen verbaut, ohne dass die erzeugten Strommengen den Strom in der Gemeinde günstiger machen.  

Es profitieren in hohem Masse die Betreiber der Anlagen. Die Kommunen werden mit kleinen Pachterträgen angefüttert, soweit es kommunale Flächen sind. Insbesondere bei Windenergieanlagen bestehen hohe Risiken beim Thema Rückbau der Anlagen nach 20 Jahren. Finanzielle Zusagen der Betreiber sind 4 - 5fach zu niedrig als benötigt. 

Bestand

Alleine auf gemeindeeigenen Dächern besteht ein Potenzial von fast 5.000 m² an Photovoltaik.

In Kombination mit privaten Dachflächen und dementsprechenden Speichern Vorort würde tatsächlich eine lokale Energiewende generiert mit einem günstigen Strompreis für alle Beteiligten.

Gelungene Beispiele sind hier in der Nachbargemeinde Fischbachtal die Kooperation mit der Energiegenossenschaft Darmstadt. Hierbei werden seitens der Gemeinde keine Investitionen benötigt. Die Genossenschaft investiert und betreibt die Anlage und günstigerer Strom ist sozusagen ein Abfallprodukt für den Kindergarten. Nach 20 Jahren geht die Anlage in das Eigentum der Gemeinde über ohne weitere Zahlungen. Die Anlage kann dann günstig ertüchtigt oder so weiterbetrieben werden.

 

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